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Jutta Cuny-Franz Foundation
Geschichte
Zur bleibenden Erinnerung an die im Jahre 1983 verunglückte Bildhauerin Jutta Cuny (geb. 1940) hat die Mutter der Künstlerin, Dr. Ruth Maria Franz (1910–2008) den Jutta Cuny-Franz Erinnerungspreis gestiftet.

Jutta Cuny zählte seit der Mitte der 1970er Jahre bis zu ihrem tragischen frühen Tod zu den profiliertesten Glasbildhauerinnen in Europa. Ihre in Sandstrahltechnik aus dem massiven Material gearbeiteten Bildwerke eröffneten der Glasgestaltung Möglichkeiten, die auch heute noch nicht ausgeschöpft sind. Ihre kubischen, klar geformten und polierten Glasblöcke erhielten Gestalt durch eine komplexe, mattierte Innenform. Im durchsichtigen Glas fand Jutta Cuny den ihr gemäßen Werkstoff, den sie mit anderen Materialien kontrastierte.

Dank großzügiger Schenkungen von Ruth-Maria Franz verfügt das Glasmuseum Hentrich heute mit fünf Hauptwerken und mehreren kleineren Arbeiten über die wohl umfassendste Sammlung von Werken der Künstlerin in öffentlichem Besitz.

Die Jutta Cuny-Franz Foundation hatte zunächst ihren Sitz in Wien und wurde auf Wunsch der Gründerin 1994 auf das Glasmuseum Hentrich in Düsseldorf übertragen. Das Glasmuseum, eine Abteilung des museum kunst palast (damals Kunstmuseum Düsseldorf), übernahm damit die Verantwortung für die künftige Erfüllung der Aufgaben der Foundation.

Ziel der Jutta Cuny-Franz Foundation ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler, die außergewöhnliche Leistungen erwarten lassen und in deren Arbeiten Glas eine maßgebliche Rolle spielt. Dem Jutta Cuny-Franz Erinnerungspreis kommt hierbei besondere Bedeutung zu. Er ist mit einer Dotation von 10000 Euro für den Hauptpreis sowie je 1500 Euro für zwei Förderpreise ausgestattet und wird jedes zweite Jahr verliehen.

Zu den Aktivitäten der Foundation zählt auch die Ausstellung von Arbeiten früherer Preisträger in Düsseldorf. Eine große Überblicksausstellung fand im Jahr 2000 unter dem Titel Zugriff—Spirited Approach statt.
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Grand Affrontation - Pénétration, Jutta Cuny, 1980
Preisträger 2007
Helmut Ricke und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe mit den Preisträgern Julius Weiland, Kazue Taguchi und Karen LaMonte (Foto L. Milatz)
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Winners 2009: C. Matthew Szösz, USA / Woo Ruby, China / Kristiina Uslar, Estland
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